{"id":195,"date":"2009-03-01T19:41:23","date_gmt":"2009-03-01T18:41:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/?p=195"},"modified":"2009-03-01T19:41:23","modified_gmt":"2009-03-01T18:41:23","slug":"elfen-in-kapuzen-beim-handler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/elfen-in-kapuzen-beim-handler","title":{"rendered":"Elfen in Kapuzen beim H\u00e4ndler"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/elfe-mit-kapuze.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-207\" title=\"Elfe mit Kapuze\" src=\"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/elfe-mit-kapuze.jpg\" alt=\"Elfe mit Kapuze\" width=\"205\" height=\"154\" \/><\/a>Seltsam war ihr zumute als sie durch die Stra\u00dfen schritt und fast schien es ihr als w\u00fcrden alle Blicke nur auf ihr ruhen. <strong>Die Kapuze ihres Umhangs<\/strong> hatte sie \u00fcber den Kopf gezogen, so dass zumindest ihre Ohren nicht zu erkennen waren, doch ihre feinen Gesichtsz\u00fcge schimmerten immer noch unter ihr hervor. Sie zog den Mantel noch ein wenig enger um sich und richtete den Blick zu Boden, w\u00e4hrend sie sich einen Weg durch das Gewirr auf den Stra\u00dfen bahnte. Was hatte sie nur bewogen, sich zum Markttag in die Stadt zu begeben, noch dazu ohne Begleitung?! Kurz in die Ferne blickend, wo der Wald zu sehen war, seufzte sie auf und stockte. Wie einfacher schien es doch, einfach zur\u00fcckzugehen und ihr Vorhaben aufzugeben. Doch bei der Erinnerung an die Lage im Dorf verwarf sie diese Gedanken wieder. Auch wenn es ihr nicht sonderlich gefiel: Sie brauchten dringend Salz vor dem nahenden Winter und hier bei den Menschen war der einzige Ort, an dem man es in gr\u00f6\u00dferer Menge erhalten konnte.<br \/>\nLangsam schritt sie unter solcherlei Gedanken weiter, die H\u00e4nde in den Saum ihres Umhanges gekrallt und immer in Sorge, dass man entdecken k\u00f6nne, wer sie war. Denn nicht jeder empfand Freundschaft f\u00fcr die Auelfen, wie sie wu\u00dfte. Schlie\u00dflich aber hatte sie es geschafft und vor ihr tauchte einer der wenigen St\u00e4nde auf, die das begehrte Gut verkauften. Ihre rechte Hand l\u00f6ste sich vom Saum des Umhangs und glitt \u00fcber den Stoff hinab, bis sie einen Beutel ertastete. Bis an den Rand mit Gold gef\u00fcllt war dieser. Gold&#8230; Noch immer verstand sie nicht vollst\u00e4ndig, warum die Menschen dieses Metall so sehr begehrten. Es hatte doch keinen Wert: Weder w\u00fcrde es sie in kalten Zeiten w\u00e4rmen, noch konnten sie es essen oder damit jagen. Nur zum Tausch schienen sie es zu benutzen und manchmal schienen sie sich gar nicht davon trennen zu k\u00f6nnen. Sie horteten es, schienen es fast zu verehren, wenngleich sie noch nicht ganz so seltsam wie die Zwerge darin waren.<\/p>\n<p>Die Warteschlange vor dem Stand war immer k\u00fcrzer geworden, so dass sich nur noch ein weiterer Kunde vor ihr befand. Doch dann war auch dieser fort und die <strong>Augen des H\u00e4ndlers<\/strong> richteten sich auf sie und schienen sie fast endlos mustern zu wollen. Dann l\u00e4chelte der H\u00e4ndler: &#8220;Und was kann ich f\u00fcr euch tun, gute Frau?&#8221; Die angesprochene stutzte, zuckte zusammen und w\u00e4re am liebsten gegangen. Doch sie blieb und stockend kamen die Worte aus ihrem Mund \u2013 stockend, doch von einer \u00e4u\u00dferst melodischen Stimme getragen. &#8220;Ich.. m\u00f6chte Salz kaufen.&#8221; Sie blickte den H\u00e4ndler abwartend an, der knapp nickte: &#8220;Und wieviel, sch\u00f6nes Fr\u00e4ulein.&#8221; Sie blickte an ihm vorbei um die Auslagen zu betrachten und stutzte wieder, so dass der H\u00e4ndler sich rasch halb zum Stand wandte und eilte zu beteuern: &#8220;Es ist vorz\u00fcgliche Qualit\u00e4t. Ihr werdet begeistert sein.&#8221; Mit diesen Worten hielt er ihr einige K\u00f6rner hin, welche sie sich in die ausgestreckte und nach oben hin ge\u00f6ffente rechte Hand streuen lie\u00df. Nachdem sie gekostet hatte, nickte sie leicht und betrachtete die S\u00e4cke, welche sie am Stand liegen sehen konnte. &#8220;Ist dies alles, was ihr habt?&#8221; Erstaunlich schnell hob der etwas dickliche H\u00e4ndler die Arme: &#8220;Aber keineswegs. Seid versichert, dass ich noch \u00fcber weit mehr verf\u00fcge, als diese bescheidenen Auslagen vermuten lassen. Doch dies ist in meinem Lager in der Stadt.&#8221; Auch die junge Frau, <strong>welche immer noch ihre Kapuze trug<\/strong>, nickte nun sacht. &#8220;Was verlangt ihr f\u00fcr 10 S\u00e4cke dieser Gr\u00f6\u00dfe?&#8221; Bei diesen Worten deutete sie auf einen der gr\u00f6\u00dferen S\u00e4cke. Kurz blickte der H\u00e4ndler in diese Richtung und wandte sich dann wieder ihr ihr. Sie fr\u00f6stelte leicht, als seine Augen noch einmal absch\u00e4tzend ihre Gestalt musterten, und als sie den funkelnden Blick in den Augen des H\u00e4ndlers bemerkte, seufzte sie leise. Eindeutig sprach die Gier nach dem goldenen Metall aus seinen Augen. So gut es ging, verdeckte sie ihre Abscheu, die sie daf\u00fcr empfand, und blickte ihn abwartend an. &#8220;10 S\u00e4cke dieser Gr\u00f6\u00dfe&#8230; Das ist nicht gerade wenig.&#8221; Sie hatte solche oder \u00e4hnliche Worte erwartet und ahnte, worauf der H\u00e4ndler hinauswollte. Missmutig zog sie den prall gef\u00fcllten Beutel voll Gold unter ihrem Umhang hervor und lie\u00df den H\u00e4ndler einen Blick hineinwerfen. &#8220;Ist dies genug?&#8221; Ruhig und gelassen klang ihre Stimme, doch insgeheim hoffte sie, dass es genug war und er sich damit, vielleicht ja sogar mit weniger, zufriedengeben w\u00fcrde. &#8220;Das.. oh ja.. Das ist genug.&#8221; Das gierige <strong>Gesicht des H\u00e4ndlers<\/strong> schien nicht auf Bescheidenheit hinzudeuten, so dass sich die junge Frau beeilte zu versichern: &#8220;Ihr erhaltet es, wenn ihr die S\u00e4cke zur Br\u00fccke am Nordtor liefert.&#8221; Rasch zog sie bei diesen Worten, den Beutel zur\u00fcck, verschn\u00fcrte ihn gut und hing ihn unter ihrem Umhang wieder an den G\u00fcrtel. &#8220;Wir werden die Waren zur 17. Stunde abholen&#8221;; waren ihre letzten Worte, bevor sie sich umwandte und so rasch sie vermochte vom Marktplatz verschwand. Vor den Stadttoren angekommen, atmete sie zun\u00e4chst tief durch, ging dann in aller Ruhe den Weg entlang und bog schlie\u00dflich in den Wald ab. Erst hier warf sie auch wieder die <strong>Kapuze<\/strong> zur\u00fcck, w\u00e4hrend sie sich noch einmal halb in die Richtung zur Stadt umwandte. Sie mochte die M\u00e4rkte der Menschen keineswegs, doch nach allem was geschehen war und nach dem Unheil, welches die Auelfen heimgesucht hatte, war dies eine der letzten M\u00f6glichkeiten, wo die wenigen, die den Angriff der Drow \u00fcberlebt hatten, sich noch versorgen konnten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/drow-elfe-kampf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-200\" title=\"Drow mit Elfe im Kampf\" src=\"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/drow-elfe-kampf.jpg\" alt=\"Drow mit Elfe im Kampf\" width=\"205\" height=\"230\" \/><\/a>Die Drow. Seit dem Tag des ihres Angriffes, \u00e4nderte sich alles. Sie waren so schnell \u00fcber das Elfendorf gekommen, dass keine Zeit mehr blieb, noch etwas zu retten. Nur ein knappes Dutzend aus dem alten Lager im Wald von Vesper hatte \u00fcberlebt; gerade einmal ein halbes Dutzend kam aus dem W\u00fcstenlager, ein weiteres Dutzend aus den Waldlagern im Yewwald und noch einmal ein Dutzend aus dem Dorf. Aus letzterem drangen auch die meisten Ger\u00fcchte. Stimmten die Berichte der letzten Bewohner, die geflohen waren, so waren einige der Auelfen auch zu den Hochelfen entkommen. \u00dcber die Anzahl jedoch konnte niemand eine Auskunft geben. Zu gro\u00df war das Chaos gewesen und zu lange waren sie selbst in den sonst so sicheren W\u00e4ldern verfolgt worden.<br \/>\nEs war eine wahre Hetzjagd gewesen, bevor der Wind die vertrauten T\u00f6ne zu ihrer Sippe getragen hatte. Ein einf\u00fchlendes Lied klang im Wind, \u00fcberwand Berge, T\u00e4ler und die herbstlichen W\u00e4lder, um seine Botschaft zu verk\u00fcnden. Das Rauschen der Bl\u00e4tter trug die Nachricht ebenso weiter wie das Rauschen der See bis es an die Ohren jener dringen sollte, f\u00fcr die es bestimmt war. Die junge Elfe wu\u00dfte nicht mehr, wer es nun genau gesungen hatte, doch hatte es sein Ziel erreicht. Aus allen Gebieten und ihren versteckten Zufluchtsorten kamen<strong> die \u00fcberlebenden Elfen<\/strong> zusammen, um gemeinsam an einem sicheren Ort das neue Dorf zu gr\u00fcnden. Jenes Dorf, welches ihnen neue Hoffnung f\u00fcr einen Neubeginn geben sollte. Mochten die Drow auch die erste Schlacht gewonnen haben, so war der Wille der Auelfen doch l\u00e4ngst nicht gebrochen.<\/p>\n<p><strong>Seufzend blickte die junge Elfe<\/strong> umher und beobachtete nun den Aufbau dieses neuen Dorfes. Eifrig arbeiteten die meisten Elfen an den neuen H\u00fctten, welche ihnen vor dem nahenden Winter Schutz bieten sollten. Vieles war fertig, doch vieles fehlte auch noch. Und allem Anschein nach schienen vor der kalten Jahreszeit bei weitem nicht alle erforderlichen H\u00fctten stehen. Krieger konnte sie bei dieser Arbeit nicht entdecken, doch wu\u00dfte Delaya, dass diese nicht fern sein konnten und auch wenn sie nicht beim Aufbau der H\u00e4user halfen, war ihre Aufgabe doch ebenso wichtig wie die der anderen. Denn nach allem was geschehen war, waren sie als Wachen ausgeschickt worden um das neue Dorf zu sch\u00fctzen und befanden sich nun so gut im Unterholz versteckt, dass sie selbst f\u00fcr elfische Augen schwer zu entdecken waren.<\/p>\n<p>Unter solcherlei Gedanken schritt sie weiter auf eines der Lagerfeuer zu, an dem eine Gruppe ihre Ankunft schon erwartet zu haben schien, denn sogleich erhob sich einer der Elfen und blickte sie mit fragender Miene an. &#8220;Ich habe alles erhalten&#8221;, beeilte sie sich zu versichern. &#8220;Wir k\u00f6nnen es bald abholen.&#8221; Der Elf nickte knapp und schritt mit 2 anderen, welche sich ebenfalls erhoben, zu den Pferden, welche in der N\u00e4he grasten. Kurz darauf f\u00fchrten sie auch schon unter F\u00fchrung Delayas &#8211; so hie\u00df die Elfe &#8211; die Pferde an reich verzierten Halftern gen Vesper. Die Spuren, welche die Hufe der unbeschlagenen Pferde verursachten, waren so schwach, dass sie allenfalls den scharfen Auen der Elfen auffielen und so w\u00fcrde wohl niemand auf den Gedanken kommen in das verlassene Waldgebiet einzudringen.<\/p>\n<p>Es mochte wohl eine Stunde raschen Marsches vergangen sein ehe sie die Tore der Stadt erreichten. Ein Blick gen Himmel und die leere Stra\u00dfe vor ihnen belehrte die Elfen dann auch sogleich, dass sie mehr als p\u00fcnktlich waren. So lie\u00dfen sie sich auch in aller Ruhe abseits vom Weg im Gras nieder, zogen etwas Wegzehrung hervor oder aber ruhten sich einfach aus. Keinesfalls lie\u00df dabei aber ihre Aufmerksamkeit nach, und auch wenn es so schien als w\u00e4ren sie vollkommen entspannt, lagen ihre B\u00f6gen doch stets griffbereit. Ihr Lager hatten sie dabei so gew\u00e4hlt, dass es zwar ihnen m\u00f6glich war, das Stadttor zu beobachten, jeder aber, der hinauskam die Gruppe nur schwer bemerken w\u00fcrde.<br \/>\nWohl anderthalb Stunden sp\u00e4ter, die Sonne senkte sich bereits \u00fcber den Horizont, erschienen der H\u00e4ndler schlie\u00dflich mit einem Gehilfen und Packtieren am Stadttor. Amrundel, <strong>einer der Elfen<\/strong>, welche die Packtiere gef\u00fchrt hatten bemerkte sie zuerst und wies mit dem Kopf zum Stadttor, w\u00e4hrend er sich stumm erhob und zu seinem Packpferd ging. Schweigend taten es die anderen Elfen ihm gleich, warfen ihre Kapuzenm\u00e4ntel \u00fcber und lie\u00dfen Delaya, welche schon mit dem Menschen gesprochen hatte, den Vortritt. Diese allerdings blickte noch einmal wenig \u00fcberzeugt in die Runde, schritt aber dann langsam vor, w\u00e4hrend die anderen einen angemessenen Abstand zu den Menschen hielten.<br \/>\nSo z\u00f6gernd Delaya n\u00e4hertrat, so <strong>forsch trat der H\u00e4ndler auf<\/strong>, welcher \u2013 den Blick erwartungsvoll auf den Umhang gerichtet hielt \u2013 auf sie zueilte und zu den Packtieren deutete. &#8220;Wie ihr w\u00fcnschtet, meine Dame. Dort sind eure Waren. Und seid versichert: F\u00fcr euch habe ich nur meine besten Waren aus dem Lager geholt.&#8221; Z\u00f6gernd wich die Angesprochene f\u00fcr einen Moment zur\u00fcck und stockte. Dann aber nickte sie leicht, deutete auf die Tiere und blickte den H\u00e4ndler fragend an: &#8220;Darf ich die S\u00e4cke sehen?&#8221; Wenngleich ihre Stimme ausgesprochen melodisch fast engelgleich klang, so konnte dies doch nicht g\u00e4nzlich die Unsicherheit verbergen. Der H\u00e4ndler jedoch schien es nicht zu beachten, schien gefangen vom Klang der Stimme, so dass er rasch nickte, einen der S\u00e4cke herabzog und mit jovialem L\u00e4cheln vor ihr \u00f6ffnete: &#8220;Entspricht dies euren W\u00fcnschen?&#8221; Die Antwort war ein leichtes Nicken, gepaart mit einem sanften L\u00e4cheln. &#8220;Seid versichert, dass die anderen S\u00e4cke ebensolche Qualit\u00e4t und Menge erhalten. Ihr werdet zufrieden damit sein. Die Ware ist ihr Gold wert.&#8221; Fest richteten sich die Augen der Elfe bei diesen Worten auf sein Gesicht, besonders seine Augen, welche ein gieriges Funkeln zeigten, das sein L\u00e4cheln zu einer Karikatur werden lie\u00df. Entweder, so schien es ihr, belog sie der H\u00e4ndler \u00fcber den Wert der S\u00e4cke oder aber sie hatte tats\u00e4chlich zuviel f\u00fcr die Ware geboten. &#8220;Zeigt mir doch bitte noch die restlichen S\u00e4cke.&#8221; verf\u00fchrerisch klang die Stimme und schwerlich konnte man dem bittenden Blick der Elfe widerstehen. So zog der H\u00e4ndler einen Sack nach dem anderen von den Packtieren, lie\u00df sie einen Blick hineinwerfen und legte die S\u00e4cke dann auf der Mitte des Weges zwischen ihm und den Elfen bei den Packtieren ab. Zufrieden beobachtete Delaya dies, denn in der Tat war das Salz, welches die S\u00e4cke enthielten ausgezeichnet und die K\u00f6rner, welche sie probierte, hatten genau den richtigen Geschmack. Aber dennoch: Das Misstrauen blieb als sie den H\u00e4ndler ansah. &#8220;Ihr habt vorz\u00fcgliche Waren, wie mir scheint. Doch sagt bitte, was wir euch f\u00fcr diese S\u00e4cke schulden.&#8221; Wieder huschten ihre dunklen, mandelf\u00f6rmigen Augen \u00fcber das Gesicht des H\u00e4ndlers und wieder hatte ihre Stimme einen sanften und verf\u00fchrerischen Klang, der so gar nicht zum Inhalt der Frage zu passen schien. Schwer rang der H\u00e4ndler nach Luft, als er \u00fcber eine Antwort nachsann. Wieder und wieder huschte sein Blick abwechselnd von der H\u00fcfte der Elfe, wo er den Goldsack wu\u00dfte, zum Gesicht der Elfe, und schlie\u00dflich siegte das L\u00e4cheln. &#8220;Es wird wohl&#8230; nun.. \u00e4hm die S\u00e4cke werden wohl.. \u00e4hm.. um die 2.000 Goldst\u00fccke wert sein.&#8221; Mit leicht nerv\u00f6ser Miene blickte er Delaya nun an, w\u00e4hrend sie den schon bekannten Beutel hervorzog und das gew\u00fcnschte Gold &#8211; der Preis schien ihr angemessen zu sein &#8211; abz\u00e4hlte und ihm hin\u00fcberreichte. Es war nicht einmal die H\u00e4lfte dessen, was ihr Beutel enthielt. Das gierige Glitzern in den Augen des Mannes war verschwunden, w\u00e4hrend er Delaya betrachtete, und er schien geradezu vertr\u00e4umt zu wirken, so dass sich die Elfen schnell den Handel hinter sich brachten und alle S\u00e4cke verluden. Wenig sp\u00e4ter, hatten sie es auch geschafft und Delaya wandte sich <strong>ein letztes Mal dem H\u00e4ndler zu<\/strong>. &#8220;Lebt wohl, Tala. Sollten wir wieder einmal etwas brauchen, so werden wir euch wieder aufsuchen.&#8221; Sie l\u00e4chelte noch einmal verschmitzt und wandte sich dann den anderen zu, welche mit den schwer bepackten Pferden schon warteten. Der H\u00e4ndler unterdessen hob langsam den Arm und winkte den Elfen nach, die dem Weg folgend langsam aus seinem Blickfeld verschwanden.<br \/>\nEs war wohl an die 5 Minuten sp\u00e4ter, als sich der H\u00e4ndler schlie\u00dflich mit seinem verdutzten Gehilfen wieder zu seinem Stall befand, um die Packtiere einzustellen. Sein leises Murmeln dabei verwunderte seinen Gehilfen nicht wenig, doch wagte er nicht zu fragen, warum der Meister die S\u00e4cke statt f\u00fcr den \u00fcberh\u00f6hten Preis f\u00fcr nur wenig mehr als den Einkaufspreis abgegeben habe. Dieser schien es ja selbst nicht zu verstehen, \u00e4rgerte er sich doch ohne Unterbrechung, w\u00e4hrend sie durch die Stra\u00dfen gingen. &#8220;Verflixt. Warum habe ich nur&#8230; Dabei hatte sie doch soviel Gold&#8230; Oh ich Esel..&#8221;\u00a0 Selbst als die Packtiere l\u00e4ngst eingestellt waren, \u00e4rgerte sich der Meister immer noch \u00fcber seinen eigenen Fehler.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/wagen-pferd.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-201\" title=\"Pferdewagen\" src=\"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/wagen-pferd.jpg\" alt=\"Pferdewagen\" width=\"205\" height=\"152\" \/><\/a>Einige Meilen weiter war die Stimmung weitaus angenehmer. Zufrieden packten einige die <strong>Elfen<\/strong> die schweren S\u00e4cke von den Pferden, f\u00fcllten einiges um und erstauten alles, w\u00e4hrend andere sich um die Pferde k\u00fcmmerten, welche f\u00fcr heute ihren Teil der Arbeit erf\u00fcllt hatten. Delaya selbst nutze die Zeit, um sich zu den andren Elfen an eines der schwach glimmenden Feuer zu setzen und den Geschichten der wenigen Alten, die \u00fcberlebt hatten zu lauschen. Und w\u00e4hrend sie lauschte erschienen durch die Erz\u00e4hler die Bilder aus alter Zeit so vor ihren Augen als w\u00e4ren sie noch real. L\u00e4chelnd lauschte sie den Worten bis ihr schlie\u00dflich die Augen zufielen und sie in einen angenehmen Schlummer fiel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Drow. Seit dem Tag des ihres Angriffes, \u00e4nderte sich alles. Sie waren so schnell \u00fcber das Elfendorf gekommen, dass keine Zeit mehr blieb, noch etwas zu retten. Nur ein knappes Dutzend aus dem alten Lager im Wald von Vesper hatte \u00fcberlebt; gerade einmal ein halbes Dutzend kam aus dem W\u00fcstenlager, ein weiteres Dutzend aus den Waldlagern im Yewwald und noch einmal ein Dutzend aus dem Dorf. Aus letzterem drangen auch die meisten Ger\u00fcchte. Stimmten die Berichte der letzten Bewohner, die geflohen waren, so waren einige der Auelfen auch zu den Hochelfen entkommen. \u00dcber die Anzahl jedoch konnte niemand eine Auskunft geben. Zu gro\u00df war das Chaos gewesen und zu lange waren sie selbst in den sonst so sicheren W\u00e4ldern verfolgt worden.<\/p>\n","protected":false},"author":2256,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[21,47],"class_list":["post-195","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-elfen","tag-delaya-sternauge","tag-elfen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2256"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=195"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/195\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":212,"href":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/195\/revisions\/212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=195"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=195"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fallen-lands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}